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Tourismusberatung

 

Ein Wort vorweg - Einführung:

Der Tourismus steht weltbreit vor tiefgreifenden Veränderungen. Globalisierung, harter Wettbewerb, Überkapazitäten und wettbewerbsverzerrende Subventionierungen in einer Vielzahl von Ländern, geben Anlass Sorge.

In Deutschland sind die Rahmenbedingungen nicht gerade ideal, wenngleich auch immer noch kleine Wachstumsraten zu verzeichnen sind. Besonders der sog. "Städtetourismus" ist gefragt und hat Steigerungraten zu verzeichnen. Im Mittelgebirge sind Rückgänge an Gästen und Übernachtungen aber nicht zu verschweigen. Selbstverständlich spielt das unberechenbare Wetter eine nicht untergeordnete Rolle. Hier eine wirksame Gegensteuerung zu realisieren, ist ein kostspieliges Unterfangen. Familiengerechte Hotels, innovative Angebote für die Gäste, eine Infrastruktur mit vielfältigen diversifizierten Möglichkeiten, den Urlaub und Aufenthalt angenehm zu gestalten, erfordern Kreativität der Anbieter (Leistungsträger und Kommune).

Es darf bei einer Analyse jedoch nicht außer Acht gelassen werden, dass die rigorosen Energiepreissteigerungen seit Jahren, das neue ad hoc umzusetzende Rauchverbot (mit hohen baulichen Aufwendungen),  Basel II bezüglich der Finanzierung von Maßnahmen, die Restriktionen der Banken bei der Kreditvergabe durch die US Immobilienkrise und der Mehrwertsteuersatz von nunmehr 19 % vielen Leistungsträgern zu schaffen machen. Ja und da sind die niedrigen Lohnerhöhungen der letzten Jahre in vielen Wirtschaftszweigen. Wie heißt es in der Bevölkerung: der Aufschwung ist bei uns noch nicht angekommen. Die allgemeinen Preissteigerungen, die höchsten seit rd. 15 Jahren, wirken sich deutlich aus.

Berechtigte Existenzängste gehen um. Die Immobilienpreise in der Gastronomie sind seit Jahren im "Keller". Bei allen Schwierigkeiten sollten jedoch auch die Chancen erwähnt werden, die die Tourismusbrance insgesamt bietet. Mit Kreativität, unternehmerischem Mut, Kooperationsbereitschaft und Sachverstand lassen sich zahlreiche Herausforderungen lösen. Die Konkurrenz ist weltweit aber groß und sie wird noch größer werden. Preiskampf und Billigangebote bestimmten das Bild. Vieles ist in Bewegung, auch die sog. Billigflüge durch geplante EU Maßnahmen. Ja und da sind die hohe Benzin- und Dieselkosten. Schon die An- und Abreise im Inland zum Reiseziel verschlingt viel Geld vom Urlaubsbudget.

Untersucht man allerdings die organisatorischen Strukturen in Deutschland, so kommen jedem betriebswirtschaftlich denkenden Berater starke Bedenken, ob wir richtig bei der Aufgabenwahrnehmung und Zuordnung der Funktionen "aufgestellt" sind. Da sind die bundesweit tätigen Institutionen und Verbände, die Bundesländer, die Landkreise und Kommunen und die Fremdenverkehrsvereine und natürlich die Leistungsträger, die Hotels und Gasthöfe und Pensionen mit vielfältigen, sich oft überlagernden Aktivitäten. Alle geben viel Geld für Werbung, PR-Arbeit aus. Von einer sinnvollen Koordination der Akteure kann dabei sehr oft keine Rede sein. Jeder wird tätig und will mitwirken. Teilweise unabgestimmtes Marketing sind die Folge. Können wir uns das leisten? Jede Ebene sollte sich auf einen Bereich konzentrieren. Das wenige Geld muss gezielt eingesetzt werden. Fremdenverkehrförderung ist eine beliebte "Spielwiese" für viele Politiker. Dabei wollen alle das Beste.  Wenn es auch keine "Patentrezepte" gibt,  so stehen Qualität, Bekanntheitsgrad an exponierter Stelle für den "Erfolg". Unzählige Institutionen befassen sich mit der Tourismusförderung. Lange Zeit wurde staatlicherseits in der Fremdenverkehrsförderung ein Allheilmittel gesehen, Strukturprobleme zu lösen. Teuere, heute fast unbezahle Infrastrukturen sind nahezu in jedem Bundesland entstanden. Statt sich auf die "Top-Regionen" zu konzentrieren, wurde das Gießkannenprinzip angewandt. Heute läßt sich bereits erkennen, dass viele Betriebe und Regionen in einer tiefgreifenden Krise stehen.

Nehmen Sie externen Sachverstand in Anspruch z. B. Durchführung von Workshops, Moderation mit den Entscheidungsbeteiligten, Beratung. Gutachtenerstellungen im Dialog mit Politik und Leistungsträgern und Verwaltung führen in der Regel zu positiven zukunftsfähigen Ergebnissen bezüglich der Erreichung strategischer und operativer Ergebnisse für alle Beteiligten:

Hier  Beispiele für meine Beratungsfelder:

1. Touristikmarketing

2. Tourismuskonzeptentwicklung

3. Tourismusfinanzierung

4. Weiterführende Literatur

1. Touristikmarketing

a)  Analyse (Bestandsaufnahme)

  • Auswertung eigener (amtlicher oder interner) Daten der Gemeinde/Stadt (aus geführten Statistiken)
  • Befragung der örtlichen Leistungsträger mittels Fragebogen
  • Befragung Gäste zu verschiedenen Jahreszeiten, Altersstufen 5 - 85 Jahre
  • Befragung durch ausliegende Bewertungsbogen in öffentlichen Einrichtungen
  • Beauftragung einer Agentur zur Fragebogen-Entwicklung, wichtig: einfacher - aber auswertungsfähiger Fragebogen

b) Wertung der gewonnenen Daten, Gewichtung und Fertigung eines Bestandsberichts (Vorlage an die Geschäftsleitung oder das Workshop-Gremium, Fremdenverkehrskommission, Magistrat je nach interner kommunaler Geschäftsverteilung)

  • Kurzauswertung der Daten durch tabellarische oder visuelle Darstellung
  • Aufenthaltsdauer der Gäste, Altersstruktur, Aufenthaltsgrund (Urlaub, Kurzurlaub bis 3 Tage, Tagesausflugsquote)
  • Statistikauswertung von Gästeankünften und Übernachtungen monatlich, jährlich, im 5-Jahresvergleich,
  • Kurbeitragsentwicklung, Datenspeicherung, Anteil Tagungsgäste, Kinder (wegen Befreiung von der Kurtaxe)
  • Leerstandsanalyse Einzelhandelsgeschäfte, Durchschnittsaufenthalt in sog. Zweitwohnungen (soweit möglich)
  • Aufzeigung Entwicklungslinien (Gewerbestatistik: Gaststätten/Hotels/Einzelhandel), Veränderungen aufzeigen, Trend-Analyse
  • Kritische Zusammenfassung in Form eines Kurzberichtes

c)  Strukturierung der Ergebnisse

  • Mängel an öffentlichen Einrichtungen (Bauzustand, Abläufe, Personaleinsatz, Fortbildung Personal)
  • Mängel bei privaten Leistungsträgern (Hotels, Restaurants, Einzelhandel, sonstige Institutionen)
  • Fehlbedarfsanalyse an öffentlichen Einrichtungen (z. B. für Kinder oder bei schlechter Witterung)
  • Freundlichkeit des Personals bei der Gemeinde (Touristik-Service) Noten, 1-6
  • Freundlichkeit des Personals in Gastronomie und Einzelhandel Noten, 1-6
  • Qualitätsempfindung durch den Gast des Kurortes (Urbanität), Baustruktur, städtebauliches Erscheinungsbild, Sauberkeit, Zustand der öffentlichen Einrichtungen, Infrastruktur, Wanderwege, Parkplatzangebot, Verkehrssituation, Lärmbelästigigung, Aufenthaltsqualität

2. Tourimuskonzeptentwicklung

  • Wie erstelle ich einen Entwicklungsplan? Realitätsnah, nachhaltig, zukunftsfähig?

Demnächst mehr auf dieser Seite!

3. Tourismusfinanzierung

     - Beteiligte - Finanz-Quellen - Die Rolle der Banken - Rating - Kreditsicherung

      Demnächst auf dieser Seite mehr zum Thema!

4. Allgemeine Literaturempfehlungen (nicht nur relevant für die Tourismuswirtschaft):

  • Freyer, Tourismus-Marketing, 5. Auflage, Lehr- und Handbuch zur Tourismus, Verkehr und Freizeit, Verlag Oldenbourg München - Wien;
  • Freyer, Tourismus, Einführung in die Fremdenverkehrsökonomie, 8. Auflage, Lehr- und Handbuch zu Tourismus, Verkehr und Freizeit, Verlag Oldenbourg;
  • Assmann/Burhoff, Besteuerung des Hotel- und Gaststättengewerbes, mit Arbeitshilfen und Checklisten, 4. Auflage 2005, Verlag NWB;
  • Hermanns/Riedmüller, Sponsoring und Events im Sport, 2003, Verlag Vahlen;
  • Eusebia de Pol, Sponsoring Guide, Wer sponsort was? 2004, Schäffer-Poeschel Verlag:
  • Bruhn, Sponsoring, Systematische Planung und integrativer Einsatz, 4. Auflage 2003, Verlag Gabler;
  • Nickel, Event Marketing, Grundlagen und Erfolgsbeispiele, 1998, Verlag Vahlen;
  • Funke/Müller, Handbuch zum Eventrecht, 2. Auflage 2003, Verlag Dr. Otto Schmidt;
  • Güllermann, Veranstaltungsmanagement und Recht, 2. Auflage 2003, Verlag Luchterhand;
  • Lentz/Fritz, Gastgewerbliche Berufe, Organisation - Marketing, Verlag Gehlen;


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