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Berufliche Erfahrungen 

Hubert Bechstein

        

                       Exemplarische Übersicht der Tätigkeiten  (Auswahl)

Berufseinstieg nach Ausbildung/Studium:

  • Mitwirkung bei der organisatorischen und rechtlichen Umsetzung der Gebiets- und Verwaltungsreform auf Gemeindeebene, Integration von Stadtteilen, Neuordnung der Personalstrukturen; Anpassung der Organisationsgrundlagen, Rationalisierung, Steuerung der Verwaltung;
  • Verantwortliche Mitwirkung als Abteilungsleiter einer Stadt bei der Gründung einer GmbH & Co. und dem Umbau, Kosten: ca. 6 Mio. DM eines Schloßgebäudes zu einem 4-Sterne Schlosshotel (Gesellschaftsstruktur: 140 Kommanditisten, Komplementärin: Stadt als GmbH, Ingangsetzung des Betriebes, Personalauswahl, Controlling, anschließende Verpachtung des Komplexes an einen privaten Betreiber mit Fortführung in einer namhaften Hotelkette in Deutschland;
  • Leitung Stadtwerke (Eigenbetrieb) einer Stadt mit ca. 16.000 Einwohnern (Bereiche: Wasserversorgung, Abwasserbeseitigung, Schlachthofbetrieb, Friedhofsamt; Privatisierung des kommunalen Schlachthofes an eine Genossenschaft, Verhandlungsführung, Vertragsvorbereitung, Abwicklung des Betriebsüberganges unter Einbeziehung der Personalübernahme (§ 613 a BGB);
  • Freiberufliche Verhandlungsführung für die Landkreise Waldeck, Kassel, Hofgeismar und Vertragsabschlussvorbereitung zum Erwerb von Flächen in Größe von zusammen 121 ha für die Anlegung des Twistestausees in Bad Arolsen, Landkreis Waldeck-Frankenberg, Bundesland Hessen, Zweck der Einrichtung: Hochwasserschutz mit Fremdenverkehrsfunktion - Wasserskianlage, Rundweg für Wanderer, Freibadanlage am See, Feriendorf-Bau im benachbarten  anspruchsvollem Waldgebiet;
  • Büroleitung Stadtverwaltung Arolsen - Fachämter: Haupt- u. Personalamt, Rechtsamt, Beteiligungsmanagement (1982-1983), Besoldungsgruppe A 13 BBesG).

  • 1984 - 1992 hauptamtlicher Bürgermeister der Stadt Volkmarsen, ca. 7.200 Einwohner, 5 Ortsteile), Besoldungsgruppe A 15 BBesG) - verbunden mit zahlreichen Nebentätigkeiten:
  • Verhandlungen mit erfolgreichem Abschluss zur Aufnahme des Stadtkerngebietes in das Städtebauförderungsprogramm (Bund/Land - GA-Gebiet),  Durchführung zahlreicher öffentlicher und privater Investitionsmaßnahmen, Verbesserung der Wirtschaftsstruktur,
  • Ansiedlung einer Fleischwarenfabrik mit Schaffung von ca. 230 Arbeitsplätzen,
  • Planung und Neubau einer Gruppenkläranlage (Volkmarsen/Arolsen), Verbandsmaßnahme für ca. 37.500 Einwohnergleichwerte, Bau einer der ersten Biogasanlagen zur Stromerzeugung als "Pilotprojekt" mit hoher Effizienz, später Erweiterung der Stromerzeugungsanlage;
  • Mitwirkung bei der Restrukturierung und Betriebsumstellung eines örtlichen Industrieunternehmens (Werkzeugmaschinen, Edelstahlprodukterzeugnisse) mit ca. 200 Arbeitsplätzen unter Mithilfe und enger Zusammenarbeit mit dem Wirtschaftsministerium des Landes Hessen;
  • Umsiedlung und Erweiterung eines heimischen Sägewerkes mit weltweitem Im- und Export von Rohholz und Holzerzeugnisseen in der Kernstadt Volkmarsen im neu ausgewiesenen Industrie- und Gewerbegebiet;
  • Restrukturierung und Erweiterung der Heilquellennutzung "Volkmarser Sauerbrunnen", jetzige Bezeichung: "Waldecker Wasser" durch Betriebsumstellung sowie Neuverpachtung von wesentlichen Betriebsteilen an einen leistungsfähigen mittelständischen Unternehmer; Marketingkonzepterstellung, Fortführung der Aktivitäten des örtlichen Kur- und Fremdenverkehrsvereins mit der Möglichkeit der sog. "Selbstabfüllung des Mineralwassers" für jedermann gegen Entgelt;
  • Veräußerung des städtischen Teilbetriebes "Stromversorgung Volkmarsen" - Eigenbetrieb - an die EAM - jetzt e-on zur Erzielung von Rationalisierungseffekten, Verhandlungsführung, Vertragsartikulation, Einholung der kartellrechtlichen Genehmigung, Zustimmungserklärung des Wirtschaftsministeriums zur Erlangung der körperschaftlichen Vergünstigung (= 1/2 Körperschaftssteuersatz) für den Veräußerungsgewinn, Abschluss eines neuen Konzessionsvertrages nach dem Energiewirtschaftsgesetz und der Konzessionsabgabenverordnung;
  • Neuordnung der Verwaltungsorganisation, Einführung der EDV in allen Verwaltungsbereichen durch Anschluss an ein Rechenzentrum, kaufmännische Buchführung für den Bereich Wasserversorgung, sonstige Eigenbetriebe - Inhouse Lösung;
  • Neuaufstellung des Flächennutzungsplanes mit integriertem Landschaftsplan und Aufstellung mehrerer Bebauungspläne für Wohnbaugebiete und Gewerbe- bzw. Industriegebiete;
  • Einleitung der Planung und Realisierung wichtiger örtlicher Verkehrskonzepte (Straßenbau, Erneuerung und Erweiterung der öffentlichen Wasserversorgung und Abwasserversorgung, Erdgasversorgung) in der Kernstadt und den Stadtteilen;
  • Aufnahme eines Stadtteils mit ca. 1.000 Einwohnern in das Schwerpunktprogramm des Landes Hessen mit anschließender Durchführung umfangreicher privater und öffentlicher Maßnahmen ab 1986 ff.

  •  1992-2004 - hauptamtlicher Bürgermeister (Besoldung B 2 BBesG) des Kurortes Willingen/Hochsauerland - Heilklimatischer Kurort - Kneippheilbad -  Internationaler Wintersportplatz -  FIS Weltcup-Ort für Skisprung; Rahmendaten: Kerngemeinde und 8 Ortsteile, ca. 7.000 Hauptwohnsitze, ca. 2.200 Nebenwohnsitze - Zweitwohnungen, 9.800 Gästebetten, 1,2 Mio. Übernachtungen durchschnittlich im Kalenderjahr -

  • Erarbeitung eines umfassenden Leitbildes (mit wirtschaftlicher, touristischer, kommunalpolitischer Ausrichtung) für die zielgerichtete Entwicklung der Gemeinde und Region - Grundlage für das EU-Programm Ziel 2), Abstimmung mit dem Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Kontaktknüpfung nach Brüssel (EU), Realisierung von Projekten von 1996 bis 2003), Fördermittel Land/EU - Zuschüsse ca. 40-75 % der Investitionssumme, einschließlich KMU;
  • Ausweisung und Erschließung unter schwierigen geographischen Verhältnissen eines großflächigen Gewerbegebietes in einem Ortsteil von Willingen zur dynamischen und homogenen Eigenentwicklung und Neuansiedlung von Gewerbebetrieben, Zielsetzung: Konfliktvermeidung zum Fremdenverkehr in der Kerngemeinde; Schaffung von ca. 90 neuen Arbeitsplätzen; Produktion von Kunststoff-Erzeugnissen, Holzerzeugnissen u. a.;
  • Reaktivierung einer geschlossenen Genossenschaftsmolkerei (1994) durch Kauf durch die Kommune, Umstrukturierung zu einer Bio-Milch-Molkerei (Gründung einer GmbH) mit Milchmusum und Ladengeschäft (Einzelhandl), Schulmilchlieferung, Schaffung von ca. 35 Vollarbeitsplätzen, Hilfestellung durch Mobilisierung von Mitteln aus dem Dorferneuerungsprogramm Hessen, Bürgermeister - Mitglied im Aufsichtsrat;
  • Effiziente Maßnahmen zur Bewältigung der "Kurkrise" im Kurort Willingen nach Kündigung des Reha-Vertrages durch die damalige BfA, zunächst Klinikschließung, Verlust von ca. 230 Arbeitsplätzen, anschließende Neuorientierung mit innovativem Konzept, Nutzung einer Teilsubstanz als Wellness-Hotel, Tagungs- und Kongresshotel, Reaktivierung von ca. 80 Klinikbetten für Kuren, Absicherung durch Bauleitplanung und Abschluss eines städtebaulichen Vertrages zwischen Gemeinde und Klinikbetreiber; Reaktivierung von ca. 100 Arbeitsplätzen;
  • Erweiterung des bestehenden Lagunenerlebnisbades Willingen durch Bau einer großzügigen Kinderbadelandschaft, Ausweitung des Saunabereichs mit Außenterrain, Schaffung einer "Karibikbar" und Anlage eines Aquaparkes mit Rutschen (Röhrentechnik), Anlage ganzjährig  wöchentlich im Betrieb (9-23 Uhr);
  • Wiederinbetriebnahme der DB-Strecke Kassel-Bad Arolsen-Korbach-Willingen-Brilon-Dortmund bei gleichzeitiger auwendiger Erneuerung der Brückenviadukte, Investitionen ca. 74 Mio. EUR, Träger DB-AG, BMdF, örtlichem Verkehrsverbund, Landkreis und Anliegergemeinden, Führung wichtiger Verhandlungen mit DB-Vorstand (Herrn Medorn), Vertragsabschluss, Fertigstellung der Maßnahmen und Inbetriebnahme des Fahrverkehrs Ende 2004;
  • Planung und Errichtung von drei Gruppenkläranlagen für ca. 27.000 Einwohnergleichwerte (EWG), umfangreiche Kanalerweiterungen und Kanalerneuerungen, bedingt durch bauliches Wachstum und Intensivierung des Kur- und Fremdenverkehrs;
  • Bau einer Golfanlage (Nutzung ohne Zulassungsvoraussetzungen für den Besuch der Anlage, sog. Platzreife) Bauausführung: Kunstrasen, da aufgrund der klimatischen Bedingungen ein Rasengelände nach gutachterlicher Auffassung untauglich gewesen wäre, Beteiligung des Landes an den Baukosten wegen der positiven nachhaltigen touristischen Auswirkungen, Fazit: gut besuchte Anlagen vom April bis Ende Oktober eines Jahres;
  • Erweiterung der öffentlichen Wasserversorgung - u. a. durch neue elektronisch gesteuerte Technik für die Logistik  von Wasserförderung und Wasserspeicherung, Vernetzung der Hochbehälter;
  • In 1995 Aufnahme des Wintersportortes Willingen als FIS Weltcup-Veranstaltungsort im Skisprung; Umbau der Schanzenanlage in den Jahren 1994/1995 und 2000 (Bauabschnitte I und II) nach den neuesten FIS-Regeln; Bau einer Kabinenbahn für den Sportbetrieb und Förderung des Tourismus, Mobilisierung von Zuwendungen von Bund, Land, Deutschem und Hessischen Skiverband); gemeinsame Trägerschaft von Gemeinde und Skiclub Willingen e. V. (s. dessen Homepage); Besucherzahl bei Weltcupveranstaltungen ab 1995 ca.zusammen 80.000 Zuschauer an zwei Veranstaltungstagen, Schanzenrekord aktuell: 152 m); Baukosten ca. 6 Mio. DM
  • Förderung des Wintersports des Weiteren durch Bau eins Biathlon-Schießstandes (50 Schießstände) mit Ski-Rollerbahn, 1,8 km Länge mit Beschneiungstechnik, Baukosten ca. 2 Mio DM, Sommer- und Winterbetrieb, Steigerung des Bekanntheitsgrades der gesamten Region durch gezieltes Marketing, u. a. 12 Stunden live Übertragung durch TV - RTL, ZDF, ARD, Eurosport -; Magnetwirkung für Sommer- und Wintergäste.
  • Ab 1996 Etablierung des jährlich im Juni stattfindenden Bike-Festivals Willingen, Teilnahme von ca. 3.000 Spitzensportlern aus der ganzen Welt, Durchführung von verschiedenen Bikedisziplinen verbunden mit einer großflächigen Ausstellermesse für Bike-Räder und Zubehörartikeln, Abendveranstaltung in der Eissporthalle, Zuschauer: ca. 20.000 - 30.000 an drei Veranstaltungstagen, Ausbau der Infrastruktur für Biker durch die Kommune, Anbindung an das Bike-Radwegenetz "Sauerland", Vertragsabschlüsse mit der Zeitschrift "bike";
  • enge vertrauensvolle und instituionelle Zusammenarbeit von der Gemeinde und den örtlichen Vereinen mit dem Touristikverband Sauerland, Anschluss von Willingen an das Großprojekt Rothaarsteig (s. besondere Homepage);
  • Grundhafte Erneuerung und Ausbau von Ortsdurchfahrten mit städtebaulich anspechender Gestaltung in drei Ortsteilen (Bundesstrasse, Landesstrassen), verbunden mit der Erneuerung der Versorgung (Wasser, Abwasserbeseitigung, Telefonnetz), Schafung von Grünanlagen, Sitzplätzen, Urbanisierung sonstiger Art,
  • Planung und Bau des Hochheideturms auf dem Ettelsberg bei Willingen - Turmplattformhöhe 875 m NN in 2002 nach einem langwierigen Genehmigungsverfahren im Flora Fauna Habitat Gebiet (FFH-Zone nach EU-Recht und Bundesnaturschutzgesetz), Bauträger: Ettelsberg-Seilbahngesellschat GmbH & Co., Gemeinde ist als Kommanditist beteiligt; im gleichen Zuge wurde die Erneuerung der seit über 25 Jahre bestehenden Sesselbahn durch eine Kabinenbahn (8 Personen) für den Winter- und Sommerbetrieb geplant und verwirklicht, endgültige Fertigstellung 2007; Beteiligung der Gemeinde und der Ettelsberg GmbH & Co. an der Entwicklung des Masterplanes ab 2001 ff. - "technische Beschneiung" zur Sicherung des Wintersportbetriebes, Realisierung ab 2002, Investitonen im Raum Willingen ca. 10 Mio. EUR, Fertigstellung aller Anlagen 2007. Saisonverlängerung bis zu 140 Tagen im Kalenderjahr, positive wirtschaftliche Auswirkungen auf nahezu alle Branchen (Einzelhandel, Gastronomie, Hotelerie, Sonstige.
  • Ab 2005 auf eigenen Wunsch und Angeboten aus der freien Wirtschaft - Wechsel in die Privatwirtschaft. Einzelheiten über diese  Tätigkeiten - > siehe Rubrik Vita <


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